Lieferradar
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Eigener Lieferservice 2026 – lohnt sich das für dein Restaurant?

Lieferando & Co. sind bequem – aber teuer. Wir rechnen durch, ab wann ein eigener Lieferdienst mehr einbringt, was er kostet und wie du anfängst.

Was kostet Lieferando wirklich?

Die Provision liegt je nach Vertrag zwischen 13% und 30% des Bestellwerts – zuzüglich monatlicher Grundgebühren, Kosten für Premium-Platzierung und Zahlungsgebühren. Bei einer durchschnittlichen Bestellung von 25€ und 25% Provision gehen 6,25€ pro Bestellung direkt an Lieferando.

Bei 50 Bestellungen pro Tag macht das über 9.000€ Provision im Monat. Geld, das du mit einem eigenen Lieferdienst behalten würdest.

Was kostet ein eigener Lieferdienst?

Typische Kosten für den Start:

PostenKosten
Fahrer (Minijob, 520€-Basis)520€ / Mo
E-Bike / Scooter (Leasing)80–150€ / Mo
Bestellsystem (z.B. Dish)0–49€ / Mo
Thermobageinmalig 30–80€
Eigene Website (Lieferradar-Listing)kostenlos

Realistisch: 600–750€/Monat für einen Teilzeit-Fahrer mit Ausrüstung. Das entspricht der Provision von etwa 3–4 Lieferando-Tagen.

Ab wann rechnet es sich?

Wenn du mehr als 100 Bestellungen pro Monat über Lieferando abwickelst, ist ein eigener Lieferdienst in den meisten Fällen günstiger – selbst mit einem Teilzeit-Fahrer.

Der Break-even liegt bei circa 30–40 Direktbestellungen pro Monat, wenn du den Fahrer bereits für dein Vor-Ort-Geschäft hast (z.B. für Lieferungen in der Mittagspause).

Wie fängst du an?

  1. 1

    Bestellsystem einrichten

    Tools wie Dish (kostenlos), Orderbird oder eine eigene Website reichen für den Start. Kunden brauchen eine URL, über die sie bestellen können.

  2. 2

    Liefergebiet definieren

    Starte klein: 2–3km Radius. Kürzere Wege = schnellere Lieferung = bessere Bewertungen.

  3. 3

    Auf Lieferradar listen

    Kostenlos und ohne Provision. Kunden, die direkt suchen, finden dich.

  4. 4

    Eigene Stammkunden aufbauen

    Leg einen Flyer ins Paket: "Beim nächsten Mal direkt bestellen und 10% sparen." Ein Stammkunde ist Gold wert.

Fazit

Ein eigener Lieferservice ist mehr Aufwand – aber er lohnt sich schneller als die meisten Gastronomen denken. Der Schlüssel ist nicht, Lieferando sofort zu verlassen, sondern parallel einen eigenen Kanal aufzubauen und Stammkunden aktiv dorthin zu lenken.

Lieferradar hilft genau dabei: kostenlos listen, direkte Sichtbarkeit, keine Provision.

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